20. Januar 2010 by Matthias Töpfer
Die Werbe- Marketing- oder Pressearbeit von Unternehmen und Verlagen wird idealerweise durch anschauliches Bildmaterial unterstützt. Aber besonders dann, wenn es sich um immaterielle Produkte handelt, fehlt manchmal das entscheidende Bild. Eine abstrahierte, ansprechende Darstellung, die den aktuellen Text des Autors direkt unterstützen und seine Botschaft, auch visuell, deutlich machen würde. Das Titelbild eben, der Eyecatcher, das Key Visual, oder wie immer man das auch nennen möchte.
Unterscheidende Produkteigenschaften, Dienstleistungen, Software, Prozesse, Ideen oder Überzeugungen, visualisiert man vorzugsweise über geeignete Bildanalogien.
Wichtige Kernaussagen in Zeitungsartikeln, Blogbeiträgen oder Anzeigen können so – ergänzt von einer prägnanten Headline – plakativ verdichtet werden. Das ideale Zusammenspiel von Bild und Text, ist der Schlüssel zu gesteigerter Beachtung.
Im Grunde ist das bekannt und eine Headline ist ja schnell geändert aber: wer ist in der Lage prägnante Bildideen zu entwickeln und auch umsetzen, wenn man über den üblichen Weg nichts geeignetes zur Verfügung gestellt bekam?
Mit der Verwendung von suboptimalem Bildmaterial viel kommunikatives Potential verschenkt.
Aus vermeintlichen Zeit- oder Kostengründen verzichtet man oft auf darauf, extra für den Anlass, aussagekräftige Bilder gestalten zu lassen. Man verwendet – der Einfachheit halber – vorhandenes Bildmaterial, auch wenn es weder auf die angestrebte Aussage, noch die Zielgruppe oder das Umfeld der Präsentation hin entwickelt wurde. Macht das Sinn? Diesen Beitrag weiterlesen »
Schlagworte: Bildanalogie, Bildidee, Grafik, Headline, Illustration, Infografik, Kernaussage, Kosten, Marketing, plakativ, Powerpoint, Pressearbeit, Unternehmen, Verlage, Visualisierung, Werbung
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4. Januar 2010 by Matthias Töpfer

Ein Malprogramm ist keine Bildverarbeitung, auch wenn sich die Funktionsbereiche überschneiden. Ganz sicher kann man auch mit dem Standardprogramm für Bildverarbeitung – dem Photoshop – Bilder malen. Jede Bildverarbeitung hat ein Pinselwerkzeug. Allerdings: ein Corel Painter stellt Werkzeuge bereit, die es im Photoshop so nicht gibt. Also wechsle ich, je nach Zweck, zwischen diesen Anwendungen hin und her.
Grafiktablet
Wie man mit einem Computer malt, hängt ganz sicher auch von dem Eingabegerät ab, das dazu benutzt wird. Es gibt sicher Leute die nichts anderes benutzen als eine Maus. Sie malen auch damit. Ich kann das nicht. Mit einem Stein malen, liegt mir nicht. Ich benutze einen Stift. Die Firma Wacom verkauft diverse Modelle mit dem dazugehörigen Grafilktablett. Aus meiner Sicht ist das langfristig, gut angelegtes Geld. Ich besitze Wacom Tablets, die mehrere Computer überdauert haben und immer noch im Einsatz sind.
Artrage
Seit ein paar Tagen besitze ich eine Lizenz für Artrage 3 Studio Pro. Das ist ein elektronischer Tuschekasten vom Feinsten. Das Programm kann man auf der Artrage3 Website kaufen. Der Download ist sehr preiswert und das lizenzierte Programm liegt in deutscher Sprache vor, allerdings ich das PDF-Handbuch nicht übersetzt.
In nächster Zeit werde ich viel mit dem Artrage herumprobieren, um herauszufinden was man damit so anstellen kann. Aber zwei echte Highlights habe ich schon ausgemacht.
Aquarellieren
Mit Artrage3 Studio Pro ist es endlich möglich, glaubwürdig Aquarell zu simulieren. Die dafür im Corel Painter angelegten Werkzeuge hatten mich nie wirklich überzeugt und waren außerdem sehr rechenintensiv. Artrage hat hier unkomplizierte Werkzeuge anzubieten, die intuitiv einstellbar und in der Benutzung sehr effektiv sind.
Frottage war offenbar eine Lieblingstechnik von Max Ernst. Brass Rubbing wie das auch genannt wird, ist mit Artrage recht einfach. Während der Painter – meines Wissens – nur eingebaute Leinwandstrukturen zulässt, hat man in Artrage zusätzlich auch die Freiheit, x-beliebige Bildvorlagen als Leinwandstruktur zu laden. Das ist von entscheidender Bedeutung. Die Werkzeuge arbeiten mit diesen Leinwänden genau so, wie mit den eingebauten. Alleine damit eröffnet man sich mit Artrage, eine schier unerschöpfliche Möglichkeit kreative Ideen umzusetzen.
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